Leistungsmanagement: Bedeutung, Ziel, Tipps und mehr
Leistungsmanagement – wirtschaftliches Wachstum durch Steigerung der Mitarbeiterleistung

Zunächst lohnt es sich, mit einer Definition zu beginnen. Leistungsmanagement, das auf Englisch auch als „Performance Management“ bezeichnet wird, sollten Sie nicht mit reiner Leistungsbewertung verwechseln. Bei Letzterer wird die tatsächliche Leistung eines Arbeitnehmers beurteilt, während Ersteres einen komplexen Prozess beschreibt, der die positive Unterstützung eines Mitarbeiters zum Ziel hat, damit dieser langfristig seine Leistung und Produktivität steigern kann.
Zuerst analysieren Vorgesetzte und Angestellte gemeinsam Arbeitsvorgänge in einem definierten Zeitraum und formulieren Verbesserungsvorschläge. Dabei ist es wichtig, dass Sie Erwartungen klar darlegen und Beobachtungen kommunizieren. Periodische Beurteilungen dienen bei Wachstum und Verbesserung der Wirtschaftsleistung zur Belohnung der Teammitglieder. So unterstützt das Leistungsmanagement Führungskräfte bei der Festlegung von Gehältern und Boni.
Allerdings sollten Sie Performance Management nicht nur auf die Vergütung von Mitarbeitern reduzieren; vielmehr ist es ein Schlüsselfaktor beim Aufspüren von Problemen in Geschäftsabläufen und bei der Ressourcennutzung, denn die Verbesserung der Mitarbeiterleistung ist ein entscheidender Faktor für Wachstum auch in Ihrem Unternehmen.
Tipps für die Verbesserung des Leistungsmanagements Leistungsmanagement bedeutet mehr als nur Mitarbeiterführung. Es kann sowohl die Leistung des individuellen Angestellten als auch die gesamte Effizienz der kritischen Geschäftsprozesse steigern. Das setzt allerdings Zufriedenheit am Arbeitsplatz voraus. Schaffen Sie deshalb im Betrieb eine positive und transparente Unternehmenskultur, bei der vertrauensvolle Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht. Erwartungen beziehen sich zu oft auf quantifizierbare Ergebnisse; dabei werden weiche Ziele vernachlässigt. Genau darum geht es beim Leistungsmanagement: Hier stehen die persönlichen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten Ihrer Angestellten im Zentrum, denn nur wenn sie sich angemessen entfalten können, erbringen sie eine optimale Leistung – und davon profitiert auch Ihr Unternehmen.
Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie ihnen vertrauen, indem Sie ihnen strategische und operative Verantwortung übertragen, denn so erhöhen Sie deren Motivation, und gleichzeitig verringern Sie Fluktuation, die Infrastrukturen belastet. Daher profitieren die Standorte der Unternehmen, wie z. B. Bayreuth, zunehmend von der verstärkten Bindung der Angestellten an den Betrieb. Führen Sie Diskussionen, in denen Sie Empathie und Wertschätzung für Ihre Teammitglieder zum Ausdruck bringen. Das schließt eine ehrliche Rückmeldung über erbrachte Leistungen keineswegs aus, denn auch aus Fehlern können Arbeitnehmer lernen, wenn Sie Misserfolge angemessen kommunizieren. Dabei sollten Sie sich immer das Ziel des Gesprächs klar vor Augen führen, da nur so der Mitarbeiter Ihre Erwartungen einschätzen kann.
Neben dem Feedback spielt auch das sogenannte Feedforward eine wichtige Rolle. Während beim Feedback vergangene Prozesse analysiert werden, liegt beim Feedforward der Fokus auf der Zukunft. Anstatt über Fehler zu diskutieren, werden Lösungen generiert. Stellen Sie beim Leistungsmanagement die Feedforward-Methode in den Mittelpunkt und agieren Sie proaktiv und entwicklungsorientiert, denn so erzielen Sie eine größere Effizienz.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass es beim modernen Leistungsmanagement darum geht, die Verantwortung in die Hände der Mitarbeiter zu legen. Führungskräfte übernehmen dabei die Rolle von Mentoren und nicht von weisungsbefugten Vorgesetzten. Ersetzen Sie starre Regeln und Systeme durch transparente Kommunikation. Das Personal ist die wichtigste Ressource Ihres Unternehmens. Ein innovatives Leistungsmanagement, das dort ansetzt, wird auch Ihre Zukunft positiv gestalten.

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